Wie man seine Eltern erzieht -Mein Katastrophen-Tagebuch
Witze …: oberhalb & unterhalb der Gürtellinie
Mein Versuch, niemals aufzugeben
Eintracht Frankfurt 2012 Tagesabreißkalender
Mein Leben im Schrebergarten
Ob ihm die Kritik nun den „berufsjugendlichen Russenschelm“ vorhält, ihn bezichtigt, seine „unprätentiöse Lakonie“ liefe allmählich Gefahr, „zur Manier“ zu werden, er habe gar seine Unschuld verloren –, Wladimir Kaminer kann dies alles ziemlich piepegal sein. Der Mann mit dem gespielt naiven Blick auf den Wahnsinn des Alltags ist längst zur festen Satiregröße herangewachsen. Und solange der Vielschreiber auf solch urdeutsche Tümeleien stößt wie eine Laubenpieperkolonie mit dem fast schon drohend programmatischen Namen “Glückliche Hütten”, solange sein irritiertes Auge auf pralle deutsche Hintern fällt, deren gebückte Besitzer die heimische Scholle liebevoll wenden -, solange wird auch Kaminers satirische Futterkrippe stets randvoll sein.
Allzugerne hätte es der gärtnerisch unbeleckte Autor beim distanzierten Blick durch Buxus und Taxus belassen. Wäre da nicht Olga gewesen, die eigene Frau, die partout ihre Erinnerungen ans großmütterliche Gärtlein im tschetschenischen Grosny wieder aufleben lassen wollte. Dass die Übernahme von Parzelle 118 durch die Kaminers zu einem Stück Realsatire entgleitet, wundert bei diesem Autor nun wirklich niemanden mehr. Ebensowenig wie die Tatsache, dass beim Selbstversuch „Glückliche Hütten“ nach nur zwei Monaten Kleingärtnerei gegen so ziemlich alle Paragraphen des Bundeskleingartengesetzes, der Baumschutzverordnung, des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, sowie der Abfall und Biotoilettenverordnung verstoßen wurde. Kaminer-Freunde wissen längst, dass solch erwartbare Gags zum ehernen Humorgesetz des Exilrussen gehören.
Ob man nun mit Parzellennachbar Günther Grass (natürlich nicht jenem, hihi!) das WM-Spektakel „Deutschland, ein Sommermärchen“ parzellenübergreifend erleiden muss; ob man sich auf Sinnsuche mit dem amerikanischen Naturburschen und Einsamkeitsfreak Henry Thoreau begibt, dem natürlich ein weitaus grandioseres Rückzugsgebiet zur Verfügung stand; Kaminers Schrebergartenjahr trug ergiebige Früchte, die Fans werdens ihm erneut danken. Auch wenn Elke Heidenreich etwas kleinlaut anmerkt, dass es fast schon ein wenig peinlich geworden ist, Kaminer immer noch gut zu finden. Es gibt weitaus Peinlicheres, ihr Gartenzwerge! – Ravi Unger
Der große Witze-Hammer
Chemie macchiato: Cartoon-Chemiekurs für Schüler und Studenten
Der Nazi & der Friseur: Roman
Roman. Nachw. v. Helmut Braun
Erscheinungsjahr: 2010
11. Aufl.
Gewicht: 392 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 25 mm
Von Hilsenrath, Edgar
Edgar Hilsenraths Weltbestseller in Neuausgabe. Zum 80. Geburtstag am 2. April 2006
Pressestimmen:
“Edgar Hilsenraths großartigem Weltbestseller gelingt eigentlich Unmögliches, nämlich eine Satire über Juden und SS. Der blutige Schelmenroman, grotesk, bizarr und von grausamer Lakonie, berichtet von dunkler Zeit mit schwarzem Witz.”
Christina Tilmann, Der Tagesspiegel 18.09.2008
Titanic – das endgültige Satirebuch: Das Erstbeste aus 30 Jahren
Das Erstbeste aus 30 Jahren
Erscheinungsjahr: 2009
m. zahlr. meist farb. Abb.
Gewicht: 1344 gr / Abmessungen: 250 mm x 190 mm
Hrsg. v. Knorr, Peter; Schmitt, Oliver M.; Sonneborn, Martin
Das endgültige Satirebuch: 30 Jahre TITANIC, «die verbotenste Zeitschrift Deutschlands» (Der Spiegel)
Sie machte Kohl zur «Birne», legte Björn Engholm in die Barschel-Wanne und lockte mit einem schäbigen Fresskorb die Fußball-WM 2006 ins Land die «Titanic» kennt kein Pardon. Mit legendären Karikaturen, kultigen Kolumnen, spektakulären Aktionen, vorbildlich geschmacklosen Scherzen und vor allem verlässlich schrägen Titelbildern («Zonen-Gaby im Glück: Meine erste Banane» oder «Wiedervereinigung ungültig Kohl war gedopt») ist die Zeitschrift zum populärsten und zugleich verbotensten Satireblatt Deutschlands geworden. Hier hat sich die Elite der bundesdeutschen Zeichner und Satiriker versammelt: Robert Gernhardt, F.K. Waechter, Hans Traxler, Chlodwig Poth, F.W. Bernstein, Eckhard Henscheid, Bernd Pfarr, Max Goldt und viele mehr. Im Oktober 2009 wird «das endgültige Satiremagazin» dreißig Jahre alt. Da darf ein Buch nicht fehlen, das die schönsten Momente und Beiträge aus dieser Zeit festhält: den Buntstiftlutscher bei «Wetten, dass ..?» ebenso wie den «Genschman» oder die «PARTEI», die die Mauer wieder aufbauen will. Der opulent aufgemachte Band versammelt nicht nur die besten Geschichten, Cartoons und Fotowitze, sondern auch zahlreiche unveröffentlichte Originalbeiträge ein Muss für alle Fans von intelligenter Satire.
1666 Sex-Witze: Sex, Erotik, Fun – der wahre Lesespaß!
Garantiert nicht stubenrein! Damit können Sie über 4 Jahre jeden Tag einen neuen Brüller zum Besten geben – z.B. Dialog in einem Bett irgendwo in Deutschland: „Ich liebe dich!“ „Ich dich auch!” „Ich begehre dich!” „Ich dich auch!” „Übrigens, ich heiße Jürgen!” „Ich auch…“ Taschenbuch, 400 Seiten.








































